Werkstatt-Reportage Angela Börnicke

Drehteller und Bank in Töpferei

Die Töpferscheibe stammt aus der Töpferei in Leipzig in der Angelika Börnicke gelernt hat. Darin ist ein Waschmaschinenmotor aus der DDR verbaut. | Fotocredits: Juliane Pröll

In ihrer Keramikwerkstatt formt Angela Börnicke ihre Tongefäße und -skulpturen. Die Arbeit an der Drehscheibe mag leicht aussehen, doch es gehört viel Geschick und Übung dazu, um dem Ton die richtige Form zu verleihen. In der Werkstatt-Reportage zeigt sie euch, wie an der Töpferscheibe aus einem Tonklumpen ein Krug modelliert wird.

Alles beginnt mit einem Stück Ton

Der Begriff Keramik umfasst verschiedene Tonarten wie Steinzeugton und Porzellan. Für welchen Keramikgegenstand eine bestimmte Tonmasse eingesetzt wird, hängt davon ab für welchen Zweck die Gegenstände verwendet werden und wie die Farben und die Glasurdetails nach dem Brennen aussehen sollen.

  • Ton wird mit Draht geschnitten
    Zuerst wird mit dem Drahtwerkzeug ein Stück vom Ton abgeschnitten. | Fotocredits: Juliane Pröll

Auf den richtigen Kegel kommt es an

Sind im Ton Luftblasen enthalten, können Risse beim Brennen entstehen oder der getöpferte Gegenstand zerspringt im Ofen. Deshalb muss die Masse vor dem Töpfervorgang bereits bearbeitet werden.

  • Ton wird zu Kegel gedreht auf Scheibe
    Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt bis keine Luft mehr entweicht. | Fotocredits: Juliane Pröll

Die Form finden

In diesem Arbeitsschritt bekommt der Krug eine grobe Form.



  • Ton wird mit Schwamm angefeuchtet
    Der Kegel ist nun bereit für die Formgebung. | Fotocredits: Juliane Pröll

Feinarbeit an der Drehscheibe

Die entgültige Gestalt wird modelliert und die Oberfläche geglättet.

  • Krug wird geformt
    Der Krug erhält Schritt für Schritt seine spätere Form. | Fotocredits: Juliane Pröll

Mehr Infos zur Keramik von Angela Börnicke sowie ihre Markttermine findet ihr auf ihrer Webseite. Weitere Werkstatt-Reportagen gibt es hier auf Kunst-Stücke.com

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