Der letzte SupermART auf AEG

Wand mit Bildern beim Supermart in Nürnberg
Bunt ging es zu beim SupermART: Neben Gemälden und Drucken fanden sich auch Fotografien. | Fotocredits: Juliane Pröll



Aus. Schluss. Vorbei. Aber hoffentlich nicht für lange. Am ersten Wochenende im Juni fand der SupermART ein letztes Mal auf AEG statt. Zu sehen und kaufen gab es zeitgenössische Gemälde, Illustrationen, Drucke, Fotografien und Skulpturen. In den ehemaligen Industriehallen mit den weiß getünchten Wänden stechen die zeitgenössischen Werke gleich noch mehr hervor. Um die 90 Künstler stellten auf rund 4.000 Quadratmetern Fläche ihre Bilder aus. Der Eintritt kostet drei Euro für Erwachsene, Kinder bis 12 Jahren kamen umsonst rein. Das Besondere ist das Konzept: Bei dem Event darf keines der zum Verkauf stehenden Stücke mehr als 400 Euro kosten – „Supermarktpreise“ für Kunst sozusagen.

Ölgemälde mit modernen Kaffeebechern beim Supermart
Ungewöhnlich und doch klassisch: Öl auf Leinwand von Michael Jampolski. Das Stück kostet 300 Euro. | Fotocredits: Juliane Pröll

Die Nähe zum Künstler

Ein großer Vorteil der Veranstaltung ist der direkte Kontakt zum Künstler, der in einer Galerie oft nicht möglich ist. Beim SupermART standen die kreativen Köpfe jederzeit für Fragen bereit, es konnten Kontaktdaten ausgetauscht, Bilder gekauft und eventuell sogar Bildwünsche besprochen werden. Gefachsimpelt werden, durfte natürlich auch.

Blaue Gemälde von Marion Bessoth beim Supermart
Marion Bessoth stellte beim SupermART ihre Werke aus. Die intensiven blauen Farben zeichnen die Gemälde der Künstlerin aus. | Fotocredits: Juliane Pröll



Pop-up-Bar, DJ & Kunstauktion

An den drei Tagen von Freitag bis Sonntag verpflegte eine Pop-up-Bar die Besucher mit Getränken, Snacks und Kuchen. In der Halle verstreute Paletten dienten als Sitzgelegenheit und vor der Tür wartete ein Foodtruck auf hungrige Gäste. Zudem legten DJs auf. Am Sonntag fand eine Kunstauktion für den Kunstraum Lebenshilfe aus Nürnberg statt. Die Werke der Künstler des Kunstraums wurden versteigert, um den Künstlern die Teilnahme an der „Outsider Art Fair“ in Paris zu ermöglichen.

Bar beim Supermart
Die Pop-Up-Bar versorgte die Besucher mit Getränken, Snacks und Kuchen. | Fotocredits: Juliane Pröll

Entspannt Kunst gucken

Wer zum SupermART kam, brauchte keine Berührungsängste haben. Jeder war willkommen, egal ob Kunstkenner oder -anfänger. Die Stimmung war entspannt, von Müttern mit Kinderwägen bis Hundebesitzern – mit Hund – flanierte alles durch die große Halle, vorbei an den bunten Gemälden.

Einblick in Halle
Schon eine Stunde nach Einlass war die Halle gut besucht. | Fotocredits: Juliane Pröll



Jeder findet etwas im SupermART

Der SupermART bot für jeden Etwas: Bilder in verschiedenen Formaten, aber auch Notizblöcke und Postkarten zum Beispiel. Die verschiedensten Kunstwerke darunter Acryl- und Ölgemälde, Drucke sowie Paintbrush-Arbeiten waren vertreten. Was wie viel kostet, legten die Künstler selbst fest. Nur mehr als 400 Euro durfte es eben nicht sein.

Supermart auf AEG
Beim SupermART gab es viel zu sehen und neue Künstler zu entdecken. | Fotocredits: Juliane Pröll

Wo der SupermART nächstes Jahr stattfindet, steht bisher noch nicht fest. Seine Fans bleiben ihm jedenfalls treu. Mehr Infos zum nächsten SupermART findet ihr auf der offiziellen Webseite. Weitere Marktberichte gibt es in unserer gleichnamigen Rubrik.

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